Ein Saunabesuch ist für Körper und Geist eine gesunde Abwechslung zum oft hektischen Alltag. Viele schwören auf die positiven Effekte der hohen Temperaturen auf das Wohlbefinden. Die angenehme Wärme sorgt für eine Stärkung unseres Immunsystems. Durch das Schwitzen kommt es zur Anregung des Stoffwechsels. Im Folgenden kann der Körper Schlacken und Giftstoffe schneller abtransportieren. Nebenher erscheint die Haut straffer und altert langsamer. Doch so verlockend die Wirkung eines Saunagangs auch klingt, richtig saunieren will gelernt sein! Denn Sauna ist nicht gleich Sauna. Wir haben wichtige Tipps und Tricks rund um den perfekten Saunagang zusammengetragen.

Beim Saunagang Zeit mitbringen

Der Zeitfaktor spielt für das optimale Sauna-Erlebnis eine wichtige Rolle. Der Saunagang sollte wie ein entspannendes Ritual ablaufen, damit der Wellness-Faktor dementsprechend hoch ist. Die tatsächliche Zeit eines Saunagangs sollte 15 Minuten nicht überschreiten. Davor sollte auf eine lauwarme Dusche nicht verzichtet werden, damit die Haut keinen ungewünschten Fettfilm aufweist. Nach dem Aufenthalt in der Sauna ist die Bewegung an der frischen Luft sehr wichtig, um die Atemwege gut abzukühlen. Für den gesundheitsfördernden Effekt ist eine kalte Dusche wichtig. Auch ein kaltes Eintauchbad hilft dem Körper beim Abkühlen. Anschließend rundet ein warmes Fußbad den Saunagang ideal ab und verhindert zudem ein weiteres Nachschwitzen. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um den Körper beispielsweise mit magnesiumhaltigem Mineralwasser oder ungesüßten, kalten Tees zu erfrischen.

Gesundheit steht an erster Stelle

Jeder Körper reagiert anders auf einen Saunabesuch. In der Regel verweilt der Saunabesucher acht bis maximal 15 Minuten in der Kabine. Wer sich jedoch unwohl fühlt oder einen empfindlichen Kreislauf hat, kann natürlich schon früher an die frische Luft gehen. Vor dem allerersten Saunabesuch empfiehlt sich auch ein kleiner Check beim Arzt, gerade wenn Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Durchblutungsstörungen oder Atemwegsbeschwerden vorliegen. Weiter ist ein Saunabesuch für Kinder und schwangere Frauen nur bedingt ratsam. Auch bei grippalen Infekten ist ein Saunagang ungünstig. Für den bereits geschwächten Körper sind die hohen Temperaturen nur eine unnötige Belastung, die den Genesungsprozess behindern.

Finnische Sauna, Dampfbad und mehr

Wer richtig saunieren möchte, muss dazu nicht immer in die finnische Sauna gehen. In unserem hoteleigenen Wellness-Bereich finden Gäste und Einheimische auch ein römisches Dampfbad vor. Die feucht-warmen Temperaturen sind moderater als in einer finnischen Sauna. Daher ist das Dampfbad gerade für Besucher mit einem sensiblen Kreislauf ideal. Eine weitere Alternative zur finnischen Sauna bietet unsere Infrarotkabine. Die Strahlen des infraroten Lichts transportieren die Wärme berührungslos auf die Haut und behindern die Wärmeregulation am geringsten. Die sanften und wirkungsvollen Infrarotstrahlen sind ein effektives Mittel bei Muskelverspannungen und wirken beruhigend auf den Geist. Wer also beim nächsten Saunabesuch ausreichend Zeit mitbringt und ein paar Tipps beherzigt, entspannt Körper und Geist auf optimale Weise.